Pilsczek Public Affairs (PPA)

Pilsczek Public Affairs (PPA) - eine Marke von PPR-Hamburg.de

Pilsczek Public Affairs als Marke von PPR-Hamburg.de ist die kluge Interessenvermittlung mit Sitz in Hamburg für KMUs und andere Einheiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - und das landes-, deutschland- und EU-weit.

Definition

Public Affairs (PA) beschreibt eine Dienstleistung, die das strategische Management von Entscheidungsprozessen von Unternehmen und Verbänden an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Public Affairs organisiert die externen Beziehungen einer Organisation, vor allem zu Regierungen, Parlamenten, Behörden, Verbänden und Institutionen sowie zu anderen Unternehmen. Public Affairs ist somit eine Methode, die Kommunikation von Interessen zwischen zwei Akteuren herzustellen und auszubauen. Eine allgemein akzeptierte Definition dessen, was PA ist, gibt es nicht. Sie stellt jedoch eine abgeänderte Form des klassischen, über Interessenverbände abgewickelten Lobbyismus dar. Die Unterschiede zum Lobbyismus, dessen Wirken auf einer Makroebene verortet werden kann, lassen sich dabei vor allem in der direkten Ansprache der Akteure untereinander sehen, da durch Public Affairs auch der direkte Kontakt von Individualpersonen zu einer Mikroebene gesehen werden kann. Dabei dienen vor allem Public Affairs-Agenturen als Hersteller von Erstkontakten zwischen zwei Akteuren.

Beim Ausdruck Public Affairs handelt es sich vor allem um einen in den USA geprägten, international gebräuchlichen Fachbegriff. Dienstleistung der Public Affairs in diesem Sinne ist im Allgemeinen die aktive Involvierung von Unternehmen und Organisationen in politische und unternehmerische Entscheidungsprozesse. Es geht darum, individuellen Interessen von Unternehmen und Verbänden Gehör zu verschaffen und Expertenwissen über Prozesse und Abläufe an Entscheider heranzutragen. Dabei können gerade große Unternehmen häufig als Black Box verstanden werden, deren Handeln und Wirken sich in der medialen Wahrnehmung nicht unmittelbar nachvollziehen lässt. Public Affairs kann somit als eine Art Bringschuld von Unternehmen verstanden werden, ihre Interessen, aber auch ihre Anliegen an die Politik heranzutragen und somit Transparenz über das eigene Handeln herzustellen.

Dabei gilt es, das Agendasetting des Kunden proaktiv zu betreiben und Weichen in den Entscheidungsprozessen zu stellen. Es geht aber neben der Einflussnahme auch um die bloße Beobachtung von Themen und Prozessen sowie um die Analyse ihrer Entwicklung. Durch die direkte Kontaktaufnahme verschiedenster Akteuren untereinander können frühzeitig Entwicklungen erkannt und diese gegebenenfalls beeinflusst werden. Public Affairs muss als vermittelnde Dienstleistung verstanden werden, die nicht vorhandene Kommunikationskanäle öffnet und einen aktiven Interessenaustausch ermöglicht.

Geschichte

Die Idee von Public Affairs ist nicht neu, in Deutschland wird sie jedoch noch nicht lange angewendet. Die noch recht junge Disziplin bedient sich US-amerikanischer Methoden, entwickelt sich aber auch in Europa rasant weiter. Public Affairs erleben in der Bundesrepublik vor allem seit dem Hauptstadtumzug von Bonn nach Berlin eine Neu- bzw. Wiederentdeckung. In den letzten Jahren erfuhren Public Affairs einen erheblichen Bedeutungszuwachs, gewannen an Wichtigkeit hinzu. Verbände, Kirchen und Unternehmen haben ständige Vertretungen im Berliner Regierungsviertel errichtet. Zusätzliche Dynamik beeinflusste die Entwicklung durch das Verschieben staatlicher Souveränitäten nach Brüssel als Zentrum der Europäischen Union. Entscheidungen werden nicht mehr nur auf nationaler, sondern vermehrt auf transnationaler Ebene getroffen. Für viele Akteure ist es aus diesem Grund entscheidend, auf mehreren politischen Ebenen aktiv zu sein.

Aktivitäten

Public Affairs stehen für das Management vielfältiger Einfluss- und Beratungsbeziehungen. Sie umfassen die Artikulation, Legitimation und Durchsetzung von Interessen und die Beobachtung von Prozessen – auf Basis von Transparenz. Unternehmen, Verbände und Organisationen kommen häufig an die Grenze dessen, was sie selbst leisten können. In diesem Fall benötigen sie einen versierten Manager, der mit Public Relations, Public Affairs und Kommunikation ebenso professionell umgehen kann wie mit den Gegebenheiten und Spezifika eines politischen Systems und seiner Prozesse. Unabdingbar für die erfolgreiche Interessenvertretung sind zudem fundierte Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge und Hintergründe. Dabei gibt es Akteure auf allen Ebenen: Public Affairs-Berater erbringen ihre Leistungen ebenso in Brüssel wie in Berlin, ebenso auf kommunaler Ebene wie auf Kreisebene. Public Affairs bedeutet, dort Interessen zu vermitteln, wo sie direkte Wirkung zeigen können. Geht es zum Beispiel um ein Bauvorhaben, Feinstaubgrenzwerte oder um ein Durchfahrverbot für LKWs, kann durch gezielte Kommunikation geholfen werden, Entscheidern die direkten Auswirkungen ihres Handelns auf umliegende Unternehmen oder andere Akteure zu verdeutlichen. Mit dem Eintreten in einen Kommunikationsprozess können Reibungsverluste vermieden und Entscheidungen so getroffen werden, dass Gesellschaft und Politik, Unternehmen und Verbände Nutzen daraus ziehen können. Public Affairs kann helfen, einen Kontakt zu Entscheidern herzustellen und für Akzeptanz in der Bevölkerung zu werben, indem sie Transparenz schafft. Neben politisch Handelnden können auch Nichtregierungsorganisationen und andere Akteure Zielgruppen von Public Affairs sein. Diejenigen, die von der Umsetzung eines Projektes betroffen sind, werden direkt angesprochen, um Kommunikationsbarrieren zu überwinden und Missverständnisse unmittelbar auszuräumen.

Themen

Die Aufgabe von Public Affairs-Beratern, Unternehmensrepräsentanten und Verbänden ist es, die kommunikative Kluft zwischen Politik und Wirtschaft zu überbrücken sowie die Anliegen der Auftraggeber und Mitglieder seriös, professionell und transparent in den politischen Prozess einzubringen. Mittlerweile kommt es vermehrt zur Beschäftigung ehemaliger politischer Führungspersönlichkeiten in Public Affairs-Agenturen und Unternehmen. Sie verfügen über das notwendige Know-how, beherrschen die relevanten Kommunikationstechniken und haben Erfahrung im Umgang mit politischen Entscheidungsträgern und Interessengruppen. Weiterhin rücken auch immer mehr Aspekte von Social Media in den Mittelpunkt. So kann durch Public Affairs die Meinungsbildungsfunktion erfüllt werden, um beispielsweise Bürgern unternehmerisches Handeln transparenter darzustellen und somit die Akzeptanz zu erhöhen. Diese einzelnen Themenkomplexe sind nicht scharf voneinander zu trennen. Sofern ein Unternehmen oder eine Organisation vor Herausforderungen steht, die durch eine politische Entscheidung verursacht wurde, sind Public Affairs-Agenturen mit ihrem spezifischen Know-how über Entscheidungsstrukturen und persönliche Kontakte erster Ansprechpartner. Sei es, um ein Verbot durchzusetzen, sei es, dieses aufzuheben oder Unterstützung für ein Projekt zu finden. Weiterhin gibt es neben der projektbezogenen Public Affairs-Arbeit auch die personenbezogene: Nicht immer muss ein bestimmter Beschluss erreicht werden. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch persönliche Kontakte in die Politik oder zu Entscheidern anderer Ebenen, beispielsweise in Verbänden oder NGOs. Dort kann Public Affairs dabei helfen, den Kontakt auszubauen und zu pflegen; das Vakuum der Einflussnahme zu füllen, das Führungskräfte vor dem Einsatz von Public Affairs-Beratern zugelassen haben. Auf diese Weise kann eine Einzelperson auf der Basis von inhaltlicher Argumentation und fundiertem Wissen zu einem Experten für externe Organisationen erwachsen. Diese Expertenmeinungen sind von anderen Organisationen ebenfalls erwünscht. Public Affairs macht Führungskräfte zum Experten in ihrem Fachgebiet. Die Möglichkeiten, die daraus erwachsen, führen von Think Tank-Beteiligungen und -einflussnahmen über Teilnahme an Gesetzgebungsverfahren bis hin zu medialer Präsenz als gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Kraft, um nur drei Beispiele zu nennen.

Instrumente

Nach der für das Jahr 2011 veröffentlichten Public Affairs-Umfrage unter 50 verantwortlichen Mitarbeitern für Public Affairs bei großen Unternehmen ist festzustellen, dass das persönliche Gespräch die bevorzugte Form der Kontaktpflege ist. Beliebte Instrumente der politischen Kontaktpflege sind persönliche Treffen (92%), politische Salons (70%), Podiumsdiskussionen (68%), Newsletter (42%), Mailings (34%) und Social Media (34%). Dies zeigt deutlich, dass die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch in ihrer Effektivität durch keine anderen Formen zu ersetzen ist. Es verdeutlicht zudem, dass sich das Spektrum erweitert: Während vor einigen Jahren Newsletter, Mailing und Social Media in ihrer heutigen Bandbreite nicht existent waren und allenfalls unter dem Punkt Briefkontakt hätten aufgenommen werden können, sind sie heute als wichtige Kommunikationstools nicht mehr wegzudenken. Die neuen Medien erweitern vor allem das Leistungsangebot von Public Affairs und stellen auch somit eine deutlichere Abgrenzung zum klassischen Lobbyismus dar. Lobbyismus, der fast nur den persönlichen Kontakt pflegt, ist der Ursprung der Public Affairs-Arbeit – diese bietet jedoch viel mehr Möglichkeiten: Unterstützung bei Meinungsbildung und Kampagnen zur Beeinflussung von Entscheidungsprozessen gehören mit zum Portfolio. Dies lässt sich anhand der Aktivitäten in sozialen Netzwerken gut erkennen: Folgende Soziale Medien werden dabei eingesetzt: Facebook (30%), Xing (18%), YouTube (14%), Blogs (12%), Twitter (10%), Social Media Newsroom (6%).

Kritik

Häufig werden Public Affairs und Lobbyismus mit Intransparenz, unklaren Auftragsverältnissen und unseriösen Einflussnahmen in Verbindung gebracht. Public Affairs ist dabei eine Form der Interessenvertretung, die gerade das Gegenteil bewirken soll und die häufig undurchsichtigen und nicht-kommunizierten Prozesse innerhalb eines Unternehmens oder eines Verbandes für Entscheider und andere transparent gestalten will. Diese Möglichkeit der direkten Einflussnahme auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist dabei nicht nur großen Unternehmen vorbehalten, sondern muss auch im Kleinen im Rahmen von KMUs genutzt werden. Sowohl aktive Bürger als auch kleine und mittelständische Unternehmen haben mittels der Arbeitsweisen der Public Affairs die Möglichkeit, ihre Interessen zu vermitteln und auf den Weg zu bringen. Ungleichgewicht entsteht nur dann, wenn es staatliche Akteure verpassen, den Einfluss einzelner Akteure auf ihr Handeln transparent zu machen und in den Themenfeldern zu begrenzen. Insofern muss Public Affairs als wichtiger Teil in der bundes-, landes- und kommunalen deutschen sowie der europäischen Interessenvermittlung verstanden werden. Public Affairs leistet einen wichtigen Beitrag zum Wohle aller, stets gemessen an den Anforderungen und Ansprüchen des Deutschen Grundgesetzes.

Pilsczek Public Affairs (PPA) und KMUs

Das Team von PPR-Hamburg bringt seit 2003 die Kunden der PR- und Kommunikationsagentur in die Medien und zu den Entscheidern. Weil PPR die beste informationsgestützte PR- und Kommunikationsagentur Hamburgs ist, ist es eine kaufmännisch gute Entscheidung, mit uns ins Gespräch zu kommen - EU- und deutschlandweit. Das Angebot der Public Affairs richtet sich besonders an KMUs in Deutschland und in der EU, die bislang die Werkzeuge und den Nutzen dieser Form der Kommunikationsarbeit nicht für sich genutzt haben. Wir als Agentur für kluge Kommunikation arbeiten bereits mit KMUs in Deutschland in den Belangen der Public Affairs erfolgreich und erprobt zusammen. Die Entscheider in KMUs, seien sie auf Vorstands,- Geschäftsführer-, Marketing- oder Kommunikationsebene, haben häufig ein Vakuum an verpassten Chancen um sich herum. Wir haben die strategische und organisatorische Erfahrung, dieses Vakuum klug und wirksam zu füllen.

Das Public Affairs-Team von PPR Hamburg besteht aus Politikwissenschaftlern aus ganz Deutschland. Die Public Affairs-Beratungen werden direkt vom Inhaber, Rafael Robert Pilsczek M. A., verantwortet und sind damit auf Leitungsebene projektiert. Unterstützung operativ geben die Public Affairs-Berater Falk Hößler BA und Patrick Pickhan. Wir alle zeichnen für Projekte in der Hauptstadt und dort, wo Public Affairs gelingt, im Namen von PPR-Hamburg verantwortlich. Alle PPR-Hamburg-Mitarbeiter in diesem Feld haben besondere strategische Kompetenzen, weisen eine große inhaltliche Souveränität aus und haben ein großes Verständnis der Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kontakt

Pilsczek Public Relations, PPR Hamburg | Inhaber: Rafael R. Pilsczek M. A. | Sinstorfer Kirchweg 18 | 21077 Hamburg, Germany

Fon +49 (0) 40 - 32 80 89 80 | Fax +49 (0) 40 - 32 80 89 81 | Mobil +49 (0) 170 - 310 79 72 | pilsczek@ppr-hamburg.de

Umsatzsteuer-Id.-Nr.: DE211443646

Gruppe:

Pilsczek Public Relations, PPR Hamburg: www.ppr-hamburg.de

Marken:

Pilsczek Public Affairs, PPA: www.paa-hamburg.de

Pilsczek bewegt Bild, PPB: www.pbb-hamburg.de

Social Public Relations, SPR: www.spr-hamburg.de

Blog:

Der PPR-Experten-Blog: www.kluge-kommunikation.net

start.txt · Last modified: 2013/05/09 17:02 by ppickhan
 
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